Mittwoch, Dezember 03, 2008

Als der Zeit zu langweilig wurde

Die Ordnung und die Routine beschlossen, den Menschen zu helfen.

Sie erfanden die Zeit, damit die Menschen genau planen konnten und schenkten Ihnen Uhren, damit sie einen guten Überblick übe rihre Tätigkeiten hatten.
Jahraus, jahrein verging die Zeit immer gleich. Sekunde um Sekunde, Minute um Minute, Stunde um Stunde.
Doch mit der Zeit schienen die Menschen immer mehr Robotern zu ähneln. Sie lebten ganz automatisch nach dem Diktat der Zeit.
Der Zeit selbst gefiel das gar nicht.
Ihr war so schrecklich langweilig, dass sie beschloss, davonzulaufen. Als es dunkel wurde, klopfte sie an der Tür eines Hauses und dort öffnete die Abwechslung. Sie lud die erschöpfte Zeit sofort zu sich ein.
Der Zeit gefiel es bei der Abwechslung. Von ihr lernte sie, was Vielfalt war. Sie begann damit, eine Minute mal kurz oder mal länger sein zu lassen. Eine Stunde mal zu einer kleinen Ewigkeit werden zu lassen oder sie blitzschnell vergehen zu lassen. Und das gefiel ihr so gut, dass sie dabei blieb.
So kommt es, dass wir die Zeit zwar an den Zeigern der Uhren ablesen können, dass sie sich aber immer wieder ganz unterschiedlich anfühlt.
Quelle: Tania Konnerth, "Aus der Schatzkiste des Lebens"

Freitag, Oktober 31, 2008

Im Stemmerhof wird was erzählt.



Als Jahres-End-Event des Regionalclubs Bayern des BDVT gibt es am 24.11. einen Abend voller Geschichten.

Zwischen einem 4 Gänge Menü erzählt Sigrid Hauer Geschichten.
Die Geschichten sind fast aus dem richtigen Leben,
was zum Lachen,
was zum Nachdenken,
was zum amüsieren und weitererzählen.
Lassen sie sich überraschen.

Eintritt mit wunderbarem 4 Gänge Menü incl. Wasser & Wein: 35 Euro,
Wann: Montag, 24.11.08 um 18:45 Uhr
Wo: Stemmerhof in München-Sendling, Plinganserstrasse 6

Anmeldung bitte bei
Karin.Soelch@bdvt.de
(Bitte schnell sein mit der Anmeldung, denn die Plätze sind begrenzt)

Montag, August 25, 2008

Der endgültige Liebesbeweis

Da sagte die Prinzessin zu Ihrem Helden: "Wenn Du mich wirklich liebst, beweise es mir. Hole mir den Diamanten vom Ende des Regebogens, der von dem gefährlichsten Drachen des Königreichs bewacht wird."

Was blieb dem Helden anderes übrig - er machte sich auf den Weg. Wie das so üblich ist, fand er nach einigem Suchen und vielen Hinweise hilfreicher Zauberer und Waldgeister sogar das Ende des Regenbogens.

Also stand er vor dem Drachen.

"Och", seufzte der Drache. "Schon wieder einer."
"Ha - ich werde Dich töten, Drache. Mach´ dich bereit." Voller Kampfesmut stürzte sich der Held auf den Drachen.

Der Drache fuhr seine Krallen aus und piekste dem Helden mit dem Zeigefinger in den Bauch, so dass der Lauf des Helden abrupt gebremst wurde und er unter lautem Getöse seiner Rüstung auf den Hintern fiel. Bei dem Größenunterschied zwischen Drache und Held klappte das immer. Das wusste der Drache.

Und so erhielt der Drache Gelegenheit, erstmal mit dem Helden ein ernsthaftes Wort zu reden, bevor der sich daranmachte, den endgültigen Liebesbeweis für die Prinzessin zu rauben, um .... ja um was eigentlich?

"Also", setzte der Drache an. "Hör mir zu." und der verblüffte Held hörte zu. Alleine konnte er mit schwerer Rüstung auch nicht aufstehen. Und im Sitzen kämpft es sich so unkomfortabel.

"Du bist nicht der erste. Du kannst den Stein aber gerne haben, wenn Du mir vorher 3 Fragen beantwortest."
"Das ist alles?" staunte der Held, "Kein Kampf auf Leben und Tod?"
"Nein, warum auch. Beantworte die Fragen. Wenn Du den Stein dann immer noch haben willst, bekommst Du ihn.
Erste Frage: Warum willst Du den Stein?"
Der Held: "Die Prinzessin verlangt ihn von mir, als Beweis meiner Liebe zu ihr."

Der Drache: "Gut. Du musst Ihr deine Liebe also beweisen. Sonst kann sie es dir wohl nicht glauben."
Der Held runzelte die Stirn - sah man aber nicht unter dem Helm.

Der Drache: "Zweite Frage: Wenn Du Ihr den Stein gebracht hast, liebt sie dich dann?
Der Held: "Naja, das hat sie nicht gesagt - aber Ihre Hand ist mir versprochen..."

Der Drache: "nun gut, wenn Du das sagst. Du willst also jemanden, für den du dein Leben aufs Spiel setzt und von dem du nicht weisst, ob sie es ebenso machen würde. Dritte Frage: Was..."

Doch weiter kam der Drache nicht. Er wurde von dem Helden unterbrochen:
Der Held: "Du kannst den Stein behalten."

***
Wisst Ihr die dritte Frage?

Samstag, Januar 05, 2008

Für's neue Jahr

wünsch ich dir die Kraft,
zwischen all den Terminen und Pflichten
immer wieder die verwunschenen Gärten zu entdecken,
die Oasen des Glücks,
wo unseren Träumen Flügel wachsen,
wo ungeahnte Möglichkeiten schlummern,
wo wunderbare Geschichten auf uns warten.